Martin Armknecht ist neuer VDH-Botschafter des Hundes

Vor der Kamera und auf der Bühne ist er ein Vollprofi. Und das ist er auch als Hundemensch. Schauspieler Martin Armknecht verbringt die schönsten Stunden des Tages gemeinsam mit seiner fünfjährigen Labrador Retriever-Hündin Emma. Der gebürtige Düsseldorfer, der vom Verband für das Deutsche Hundewesen e.V. (VDH) ernannt wurde, weiß genau, was ihm als Botschafter des Hundes besonders am Herzen liegt.

Da der deutsche Schauspieler, der im Februar seinen 56. Geburtstag feierte, mitten in Köln lebt, startet der Tag oft mit einer Fahrt hinaus ins Grüne. Durchatmen, die Natur genießen, Emma einfach Hund sein lassen. Natürlich weiß der Vater einer 18-jährigen Tochter auch, was es bedeutet, einen Hund in der Stadt zu halten. Das funktioniert nur, wenn ein rücksichtsvoller Umgang mit anderen Menschen und Hunden, Ordnungssinn und Disziplin für den Hundehalter selbstverständlich sind.

Zweisamkeit mit Emma

Emma ist für ihn das Bindeglied zur Natur. „Ohne sie würde ich niemals regelmäßig bei Wind und Wetter vor die Türe gehen. Mit ihr mache ich das und ich tue es gerne. Hunde sind ein aktiver Beitrag zu unserer Gesunderhaltung. Körperlich und geistig. Sie erhalten uns fit und sorgen für Entspannung im Kopf“, versichert Martin Armknecht, der eine klare Botschaft an alle Hundehalter hat. Für ihn ist es selbstverständlich, die Hinterlassenschaften seines Hundes wegzuräumen. „Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb es nach wie vor viele Hundehalter gibt, die das nicht tun. Niemand möchte Häufchen sehen oder gar hineintreten“, so Armknecht. Es sei doch so simpel Kotbeutel dabei zu haben – in Köln gibt es erfreulicherweise sogar fast überall Spender mit Beuteln – und dann für Sauberkeit zu sorgen, sobald sich der Hund gelöst habe.

Auch wenn es um das Thema Hundeerziehung geht, hat Armknecht eine klare Meinung: „Erziehung ist das A und O, um mit einem Hund eine harmonische Beziehung zu führen und sie ist Voraussetzung dafür, dass es nicht zu Konflikten mit der Umwelt kommt. Hunde brauchen klare Regeln, um sich wohl und sicher zu fühlen. Man tut ihnen keinen Gefallen, wenn man ihnen zu viel Freiheit gibt. Ein gut erzogener Hund, der sozialverträglich ist und niemanden belästigt, sollte eine Selbstverständlichkeit sein“.

Hinsichtlich der Wahl des passenden Hundes rät der frisch ernannte VDH-Botschafter des Hundes dazu, sich beim Verband für das Deutsche Hundewesen e.V. (VDH) darüber zu informieren, welche Rasse überhaupt zum eigenen Lebensstil passt. „Wenn man ein eher bequemer Mensch ist, macht es keinen Sinn, sich einen hochaktiven Hund wie einen Border Collie anzuschaffen. Wer viel Sport treibt, sollte hingegen keine Rasse wählen, die da nicht mithalten kann“, so Armknecht. Jede Rasse sei ursprünglich für einen bestimmten Zweck gezüchtet worden. Wenn man den ergründe und dann mithilfe des VDH einen seriösen Züchter suche, sei das die beste Basis für eine tolle Zukunft mit Hund.

Für aktiven Hundesport hat der erfolgreiche Schauspieler zu wenig Zeit. Er sucht seine Erfüllung als Hundehalter eher in ausgedehnten Spaziergängen und Naturerlebnissen mit Emma. „Das ist für mich der perfekte Ausgleich zum Leben als Schauspieler. In meinem Beruf geht es ja viel um Äußerlichkeiten und Erfolg – bei Emma und mir geht es nur darum, sich miteinander wohl zu fühlen. Und das tut unendlich gut“, versichert Armknecht.

Worin er seine Hauptaufgabe als Botschafter des Hundes sieht? „Darin, meine persönlichen Erfahrungen und meine Freude am Leben mit Hund weiterzugeben. Ich möchte Menschen dazu ermutigen, Zweisamkeit mit einem Hund zu erleben, der optimal zu ihnen passt und sich problemlos in unsere Gesellschaft einfügt. Hunde sollten Freude bereiten und nicht aufgrund von Nachlässigkeiten ihrer Besitzer negativ auffallen. Dann haben wir alle nur Vorteile davon.“

Weitere Infos

www.vdh.de

Kostenloses Bildmaterial

Interview mit Martin Armknecht

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